INFO: Samsung SMT-7020S support

Im Source-Code Bereich liegen Patches und Tools, die notwendig sind, um Linux und VDR auf der Samsung SMT-7020S zu betreiben.
Der DVB-Patch liegt als beta-Version vor, er ermöglicht die Nutzung der On-Board DVB-S Baugruppe. Im Augenblick dürfte allein Diseq nicht funktionieren.
Der smtlircd ist auch als Beta Version mit dabei.

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INFO: HDTV support ( neu in 0.6.2.HD )

Dieser Patch macht nur auf einer S100 wirklich Sinn, denn die S101CI hat nicht genug Speicher, um etwas Sinnvolles damit zu tun.
Wenn dieser Patch eingespielt worden ist wird der Video Ausgang (analog) deaktiviert, und auf dem VGA Ausgang (sofern vorhanden) liegt dann 1280x720, 60Hz an. Die meissten LCDs und Plasmas mit VGA unterstuetzen diesen Modus.
Aufgrund der recht schwachen CPU sind Bitraten von ueber 8000kB/s leider nicht zu empfehlen.

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INFO: Stream support ( neu in 0.6.1 )

Um Streams mit mplayer wiedergeben zu koennen wird ab Version 0.6.1 die Dateierweiterung .vdrs verwendet. Ein .vdrs file hat z.B. folgenden Inhalt:

STREAM="http://192.168.178.21:3000/PES/S19.2E-1-1089-12003"
OPTS=
PRIVOPTS=

STREAM benennt die Quelle des Streams.
OPTS enthällt Optionen für die Wiedergabe des Streams duch mplayer. (Bsp: -vf pp=ac)
PRIVOPTS sollte im Normalfall immer leer sein. Ist das Feld nicht leer werden alle anderen Optionen die mms mplayer mitgegeben hat ignoriert, und stattdessen dieser String mitgegeben.

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INFO: S100 support ( neu in 0.6.0 )

Um die S100 Unterstützung zu aktivieren, muss im root-dir der Installation ein File names S100 ( touch /S100 ) erstellt werden.
Die T-ONLINE Taste wechselt in den VDR-Network Modus.
Der VDR-Modus kann mit T-ONLINE wieder beendet werden.


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Installationsanleitung für zenslack


Voraussetzung:
- Eine Zenega 101S CI
- Eine Festplatte intern oder usb
- Ein laufendes Linux ( Gentoo boot cd / Knoppix )
- Ein zenslack-x.x.tar.gz File
- Der Kondensator-mod ist zu empfehlen
- 64MB Hauptspeicher sind genug.

Ausführung:

1. Partitionieren der Zenslack Platte
Zenslack braucht etwa 128MB Festplattenplatz. Um auch fuer die Zukunft noch was übrig zu haben legen wir 2 Partitionen an, eine mit 256MB, die andere bekommt den Rest der Platte. Ausserdem machen wir die erste Partition bootbar.

!!! Das Installationsbeispiel verwendet /dev/sda als Installationsziel, je nach dem wo Ihr installiert müsst Ihr das dementsprechend ändern. !!!!

Das sieht am Ende dann so aus:


Command (m for help): p

Disk /dev/sda: 20.0 GB, 20003880960 bytes
64 heads, 32 sectors/track, 19077 cylinders
Units = cylinders of 2048 * 512 = 1048576 bytes

  Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sda1 *            1         245      250864   83  Linux
/dev/sda2             246       19077    19283968   83  Linux


2. Formatieren
Wir formatieren beide Partitionen mit reiserfs. Reiserfs ist zwar nicht das schlankeste Filesystem, aber die Filesystemüberprüfung ist recht flott.


mkreiserfs /dev/sda1
.....
mkreiserfs /dev/sda2
.....


3. Installation der Distribution
Zuerst mounten wir die erste Partition.


mount /dev/sda1 /mnt

Dann wird die Distribution auf das Filesystem ent-tar't.

tar xvpzf /root/zenslack-0.1.tar.gz -C /mnt

das wars.

4. Bootloader Installieren
Das lilo Progamm, das wir zum installieren des Bootloaders brauchen ist in der Distribution dabei.
Als erstes muss das /mnt/etc/lilo.conf file angepasst werden:
Bei internen Festplatten muss /dev/sda durch /dev/hda ersetzt werden (2x). Die Zeile: 'append = "rootdelay=10"' kann bei internen IDE Installationen entfert werden, ist fuer USB aber zwingend erforderlich.


# LILO configuration file
# generated by 'liloconfig'
#
# Start LILO global section
boot = /dev/sda
#message = /boot/boot_message.txt
#prompt
compact
timeout = 2
# Override dangerous defaults that rewrite the partition table:
change-rules
 reset
# Normal VGA console
vga = normal
# End LILO global section
# Linux bootable partition config begins
image = /boot/vmlinuz-2.6.12
 root = /dev/sda1
 label = zenslack-2.6
 append = "rootdelay=10"
 read-only
# Linux bootable partition config ends


Als nächstes wird die Konfiguration aktiviert.
*Anmerkung: Dieser Schritt funktioniert bei manchen älteren Knoppix Systemen nicht.


root@zenslack:~# /mnt/sbin/lilo -r /mnt
Warning: /dev/sda is not on the first disk
Added zenslack-2.6 *


5. fstab anpassen
Je nach Installationsziel muessen auch hier wieder die Devices angepasst werden, so wie bei der lilo Konfiguration auch.


/dev/sda1        /                reiserfs    defaults,noatime 1   1
none             /tmp             tmpfs       defaults         1   2
/dev/sda2        /video           reiserfs    noatime,noauto   1   3
devpts           /dev/pts         devpts      gid=5,mode=620   0   0
proc             /proc            proc        defaults         0   0


6. Reboot
Jetzt sollte es soweit sein.

7. Passwörter
root: zen
zenega: zenega (fuer samba)

8. Bedienung
Im MMSv2 Menü funktionieren die Navigationstasten (Pfeile,OK,Exit,Menue,ect.) Bei der Wiedergabe von Audiomaterial sind die Rekordertasten zu benutzen.
Bei Videowiedergabe die Rekordertasten (Stop,Play/Pause, ect.)
Achtung: Das beenden von MMSv2 bewirkt nur einen Neustart, sollte z.B. plötzlich der Ton nicht mehr funktionieren, einfach mittels Quit neu starten.

9. Bekannte Fehler
Nach der Wiedergabe von Audiodateien funktioniert die Tonwiedergabe bei Videos nicht mehr. ( Mittels Quit MMS neu starten. )

10. Besonderheiten
- Die 'HOME' Taste auf der Fernbedienung dient als ALT-Taste und ist der Beginn einer 2-Tasten-Kombination diese werden in Applikationen als ALT-xxxxx Tastendruck signalisiert.
- Die Stop-Taste übermittelt bei der ersten Betätigung das Signal PAUSE, bei der 2. Betätigung STOP, wird nach dem ersten Drücken von Stop wieder die Play-Taste gedrückt wird wiederum PAUSE an die MMS übermittelt.

Installing zenslack.

in short - make a harddrive or usb stick bootable, install all files from the distribution, update fstab and lilo.conf ,install lilo, reboot, sit back and enjoy.



More soon: